Wir denken nur an unser Wohl Paläste golden, Wangen hohl Ein Jeder - seines Glückes Schmied Solang' er vor der Wahrheit flieht. Parolen, Propagandamüll Vernebeln Sinne, wirken still Damit der Sklave - linientreu Verwirrt beteuert - er sei frei: Ich bin die Unperson Die Menge schweigt, der Führer spricht Ein Unhold, der sein Schweigen bricht (Ein Unhold, Der sein Schweigen bricht) (der sein Schweigen bricht) (Unperson) (Unperson) Wir halten die Maschinerie Am Laufen und verzagen nie Sie wird gekühlt durch Menschenschweiß Geölt mit Blut zu jedem Preis. Das Ungetüm ist alt und schwer Es knarrt und ächzt Und wankt schon sehr Wird ausgebeult - und poliert Doch innen - ist nichts mehr passiert (Nichts mehr passiert) (Ist nichts mehr passiert): Ich bin die Unperson Die Menge schweigt, der Führer spricht Ein Unhold, der sein Schweigen bricht Denn Alles ist so wie es scheint Wer abweicht - der ist (Unser Feind) (Unser Feind) So zuckersüß schmeckt ihr Verrat Viel besser als die Wahrheit tat Was kümmert uns, wer Recht vertritt? Wer satt ist - der hält nicht mehr Schritt. Wir sind so müd', lass uns in Ruh' Nun lass schon ihre Reden zu Wer bist du denn, dass du es wagst Den Frieden störst und uns entsagst?! (Uns entsags-s-s-st): Ich bin die Unperson Die Menge schweigt, der Führer spricht (Der Führer spri-icht) Ein Unhold, der sein Schweigen bricht (der sein Schweigen bricht) Denn gar nichts ist so wie es scheint (Wie es scheint, wie es scheint) Und nur die Wahrheit ist mein Freund: Ich bin die Unperson Die Menge schweigt, der Führer spricht (Der Führer spri-icht) Ein Unhold, der sein Schweigen bricht (der sein Schweigen bricht) Denn gar nichts ist so wie es scheint (Wie es scheint, wie es scheint) Und nur die Wahrheit ist mein Freund (Ist mein Freund) (Ist mein Freund) (Ist mein Freund) (Ist mein Freund) Nur die Wahrheit ist mein (shhh!).